Wie Steintürme und Pyramiden auch dir helfen glücklicher zu werden

Zurzeit bin ich mit meinem Leben nicht so zufrieden. Irgendwie harkt es. Ich versuche immer das beste draus zu machen doch ich scheine nicht recht im Gleichgewicht zu sein. Werde schnell aus der Bahn geworfen.

Geht es dir ähnlich?

Vielleicht habe ich eine Lösung gefunden oder zumindest eine Idee an welcher Stelle du bei dir nachschauen kannst.

Kennst du die maslowsche Bedürfnispyramide? Die ist mir zum ersten mal in meiner Ausbildung zur Sozialassistentin begegnet, ich habe letztens zufällig eine Blick drauf geworfen und bin dabei ins grübeln gekommen. So sieht sie aus:

Ich habe festgestellt, das meine Pyramide gerade gar keine richtige Pyramide ist, sondern eher ein wackeliger Steinturm. Ein unförmiges Häufchen aus Bauklötzen. Eine statische Katastrophe aus unpassenden Legosteinen…na du weißt schon.

Ich denke meine Bedürfnispyramide sieht eher so aus:

Schauen wir das Grundgerüst an. Der Stein auf dem alles Aufgebaut ist. Es sollte eigentlich solide und stabil sein. Bei mir ist er eher schmal, weil ich manchmal am Ende des Monats nicht weiß ob ich genug Geld zum einkaufen habe (Grundbedürfnis Essen) und mein Nacken gerade oft und heftig schmerzt, Erkältungen und husten mich plagen ect. (Grundbedürfnis körperliches Wohlbefinden) und mein Schlafrhythmus? Der ist irgendwie durcheinander gegangen.

Der Zweite Stein ist noch kleiner. Ich lebe zurzeit in einer eigentlich gemütlichen Wohnung, doch leider gerade ohne Badezimmer, heißes Wasser, mit Wanzen in der Decke und kaputten Dielen, bröckelndem Putz, hier und da etwas Schimmel und keiner Isolierung und Ordnung halten? Naja, das könnte besser werden (Bedürfnis Wohnen)

Mit meinem selbstgewählten Beruf als Künstlerin und Autorin verdiene ich noch quasi gar nichts. (Berufliche Sicherheit) und kann mir dementsprechend Arbeitsmaterial nur erbetteln und Kleidung mit Löchern tragen (Grundbedürfnis Materielle Sicherheit)

Der nächste Stein ist besonders winzig. Die sozialen Bedürfnisse Ich habe hier meinen lieben Mann und seine nette Familie aber meine Wurzeln sind wo anders. Freunde, Familie, Kirche, Gruppen in den ich aktiv (war) bin sind viele Kilometer weit weg. Fehlen mir und verursachen Sehnsucht und Heimweh.

Und dann der große Brocken obendrauf. Der ist schick. Schillert so schön bunt…..Ja das ist das hier alles. Die Selbstverwirklichung. Der Blog, meine Bücher, Kunst machen, Gitarre spielen einfach für mich da sein…

Und als ich dieses Bild der aktuellen Lage so betrachtete da wurde mir schon einiges Klarer. Warum ich oft unzufrieden bin obwohl ich auch viel an meinen Träumen arbeite…Vielleicht kennt ihr meine Träume von meiner To Do Liste?

Ich habe sie mal einfach genommen und in mein aktuellen Steinturm eingefügt:

Und siehe da! Wenn ich den Großteil der mir als leuchtende Funken in der Brust herumtanzt erfülle, würde etwas stabiles daraus werden. Balance einkehren. Der Alltag vielleicht entspannter ablaufen und ich könnt mich ganz auf den obersten Stein konzentrieren: Die Träume, die das Leben besonders machen.

Und jetzt kommst du ins Spiel Wie sieht es denn bei dir aus?

Hast du eine solide Pyramide aber eine verkümmerte Spitze weil du deinen inneren Funken noch nicht gefunden hast?

Hast du einen ähnlichen Wackelturm wie ich und deshalb immer keinen Kopf für deine wirklichen träume?

Ich weiß jetzt an welchen Punkten ich zuerst und intensiv arbeiten muss. Mir hat dieses kleine Sinnbild verdeutlicht wie ich Prioritäten setzten sollte, vielleicht geht es dir auch so?

Ich freue mich auf deine Kommentare.

( Und entschuldige wenn ich mal vergesse zu antworten dann staple ich gerade Steine ;))

Also nochmal zusammengefasst:

1. Eigene Pyramide zeichnen

2.Träume raus finden und zuordnen

3. Prioritäten setzten und erkennen

4.Do it!

Eure

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