Strand der Hoffnung

Gedanken zum Thema Hoffnung

Ich hoffe auf bessere Zeiten, doch die Hoffnung zerrinn mir zwischen den Fingern, wie warmer Sand am stürmischen Strand.
Jeder hofft dann und wann und greift nach den funkelnden Körnern, die man mit tapferen Herzen in der holen Hand trägt, so wie einen Schmetterling, dessen Flügel man nicht brechen möchte. Doch Hoffnung ist nicht dafür gemacht lange gehalten zu werden, genauso wenig wie ein Falter, eine Motte, ein Insekt mit Papierflügeln.

Hoffnung bleibt nicht. Sie ist ein wankelmütiger Gast. Verwandelt sich in Beständigkeit, wenn alles gut ist (Was es nie zu Hundert Prozent ist). Eher schon in Glück.
Glück ist artverwandt. Des Hoffnungs Schwester. Schillernd wie eine Seifenblase. So hinreißend und so zerbrechlich. Auch Glück kann keiner in der holen Hand bergen.

Ich führ meinen Teil, werde trotz alledem nie aufgeben die Hoffnung in den Händen zu halten, auch wenn sie zerrinnt. Einfach weil ich spüre, dass es eine Aufgabe sein kann. Eine endlose Beschäftigung. Eine Verantwortung, die Hände immer wieder mit neuen Sand zu füllen. – komisch wie er in schweren, regennassen Zeiten länger zwischen den Fingern klebt und in wilden fröhlichen Tagen schneller fließt- komisch wie Hoffnung sich auflöst, wenn sie wahr wird.

Komisch das sie mich doch zufrieden macht.

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