Nano Vorbereitung: Warum ich schreibe!

Auf Instagram habe ich folgende tolle Vorbereitung Challenge für den diesjährigen Nano gefunden:

Hier also Tag 4: Warum schreibe ich eigentlich?

Ich trug schon immer den Kopf in den Wolken und habe mich durch die Schule gequält, während ich mich hinaus in fremde Welten meiner Bücher träumte, die ich in jeder freien Minute verschlang. Nach der Schule fand ich keinen Ausbildungsplatz und stand unter Druck, weil ich als stille Außenseiterin aus dem Rahmen fiel, einsam war und irgendwie nirgends dazugehörte.
Ich fing an zu schreiben, um mir eine Welt zu schaffen, in der das anders war. Ich schrieb mich frei von dem Druck und allen Regeln. Ich schrieb, um zu vergessen, dass mein Vater krank und schwach wurde, bei dem ich wohnte.
Als mein Vater starb, war ich am Boden zerstört musste mich aber gleichzeitig wieder aufrappeln. Ich machte eine Ausbildung in einem Job, den ich nicht machen wollte und schrieb mehr denje, um frei zu sein.

Schließlich hatte ich ein Manuskript in den Händen, von dem ich sicher war, das es in ein Bücherregal gehörte. Ich warf es bei einem Verleger in den Briefkasten der nicht weit weg wohnte und hatte Glück. Ein paar Monate später hielt ich mein erstes Buch in den Händen und damit eine Welt die auch für andere ein Rückzugsort sein kann. Eine neu Tür hatte sich in meinem Leben aufgetan.

Deshalb schreibe ich heute vor allem Bücher die von der Suche nach Freiheit handeln, von stillen Hauptfiguren und Querköpfen, die sich gegen die Regeln stellen und ihre Träume leben. Ich will Mut machen und zeigen das es auch anders geht.

 

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