Jurtenleben

Jurtenleben

In den letzten Wochen war es etwas ruhiger auf diesem Blog, doch das lag daran das ich mir einen weiteren Lebenstraum erfüllt habe und in eine Jurte nach mongolischer Art gezogen bin. Da gab es allerhand zu tun, vor allem da wir die Jurte komplett selbstgebaut haben!

Seit zwei Wochen steht die Kunstjurte Funkenfang nun und ich habe mich schon wunderbar eingelebt. Um dieses Projekt zu stemmen hat es einen langen Atem gebraucht und dicke Nervenstränge. Denn Gegenwind gab es natürlich jede Menge. Aber das ist normal, wenn man seine Träume verwirklicht. In einer Jurte wohnt schließlich nicht jeder. Viele Schablonenmenschen assoziieren das Leben im Zelt mit einem Slum und können sich nicht vorstellen, das jemand freiwillig so einen Weg geht.
Dabei geht es in diesem Projekt um Naturverbundenheit, um alternative Wohnformen und um Freiheit.

Noch sind wir dabei die letzten Kartons aus der alten Wohnung herzuschaffen und trotzdem fühle ich mich, als wäre ich schon ein Jahr hier. Den ganzen Tag draußen zu sein fühlt sich gut und richtig an und ich bin nah dran eines meiner Lieblingszitate zu erfüllen:

„Und am Ende des Tages sollten deine Füße dreckig, deine Haare zerzaust und deine Augen leuchtend sein.“

In diesem Sinne genieß ich jetzt die Sonne, Reisbrei mit Tee und die Rehe, die am Gartenzaun blöken.
Wie es mit der Jurte weitergeht, könnt ihr natürlich hier auf dem Blog verfolgen.

Eure,

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