Hopp und Raus! Ausstieg aus dem Gedankenkarussell.

Wer kennt es nicht, das Gedankenkarussell, in dem wir ab und zu festhängen. Auch wenn Karussellfahren im ersten Moment spaßig klingt, ist das unserer Gedanken doch oft mit 180 Umdrehungen dabei und das Aussteigen eine schwierige Sache.

Wir zerdenken Möglichkeiten, rauben uns den Schlaf, verstricken uns in Selbstmitleid und jonglieren gleichzeitig noch mit glühenden Kohlen, weil wir wütend sind auf uns oder andere. Besonders introvertierte Kopfmenschen sind oft Weltmeister darin.

Dabei gibt es eine simple Notbremse die ich aus dem Buch „Shaolin- in 8 Schritten zu mehr Energie und Balance“ von Shi Yan Bao und Dr. Späth kennengelernt habe. ( Das Buch ist übrigens sehr zu empfehlen!)

Hier also eine Anleitung ohne viel Brimborium wie man aus ein Gedankenkarussell aussteigt!

1) 8 tiefe Atemzüge in den Bauch machen, um sich zu fokussieren.

2) Wahrnehmen das da Gedanken kreiseln, ohne diese zu bewerten. „Es denkt!“ Denken anstatt darüber verzweifeln.

3)Gefühle die mit den Gedanken zusammenkommen Wahrnehmen und benennen „Da ist Ärger“ „Da ist Angst!“

4) Sich freuen, das man erkannt hat, das man sich im Gedankenkarussel befindet und wertschätzen das man versucht, intensiv ein Problem zu lösen.

6) Übung so oft wie möglich wiederholen. (Es denkt/ da ist ärger)

Das Gedankenkarussell stoppen

Der Kern der ganzen Sache ist also: sich dem Moment bewusst zu werden. Zu akzeptieren, das du gerade im Kreis denkst, wie ein Beobachter, der von außen zuschaut.
Trainieren können wir diesen inneren Beobachter durch Meditation und durch einfaches Innehalten im Alltag. Frage dich immer wieder: Wie geht es mir gerade? Was denke ich eigentlich?
Jedes Erkennen führt uns einen Schritt weiter zu einem freien Herzen und Willen, denn wenn wir etwas Erkennen können wir auch Handeln.

Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben.

Psalm 139,23-24

Ich hoffe, euch hat dieser Artikel weitergeholfen!

Eure Lisa

Photo by Thư Anh on Unsplash

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