Feuergedanken

Leise knisternd glüht,
orangrot.
Zerfällt in weiße Asche,
mit den Überresten, die einst loderten,
mit losen Metallgerippe.
Das Feuer, das da in uns glüht.

Es glimmt nur noch,
kaltschwarz.
Zerfällt in tausend Flocken,
mit roten schwachen Punkten,
mit harter Schale und porösen Kern.
Das Feuer, das da in uns glimmt.

Ein Span, ein Scheit eine neue Idee
Vielleicht schon Jahre gelagert
Mal Grün, mal Birkenweiß, mal Braun,
steht in der darbenden Glut,
mit Zweifel,
mit Hoffnung.
Das Feuer, das in uns neu erwacht.

Ein Zischen, ein Funken,
Hellweiß.
Der Spann lodert,
mit zaghaften feuergelb,
mit leisen Knistern.
Das Feuer, das in uns strebt.

Beißender Qualm, lähmend und gereizt,
Rostrot
Zerfällt,
mit zu nassem Holz,
mit zu wenig Luft.
Das Feuer, das da in uns versiegt.

Ein neuer Span oder doch der alte?
Pechschwarz.
Wird säuberlich gestapelt,
mit viel Luft zum atmen,
mit Argus Augen bewacht.
Das Feuer, das wir in uns behüten.

Ein knacken, ein zischen, ein krachen,
Heißrot.
Gibt uns wärme und ein Lachen,
mit Flackern und lodern,
mit tanzen .
Das Feuer, das da in uns brennt.

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