Das Internet ist wie Chips essen – 3 Strategien dem zu wiederstehen

Wie die Zeit verfliegt grenzt manchmal an ein Wunder. Da habe ich mir vorgenommen in den fünf Tagen wo ich alleine zuhause bin ordentlich in die Tasten zu hauen und mein Buchprojekt zu beenden, da erwische ich mich immer wieder dabei, das ich abdrifte und im Internet lande um irgendwas anders zu tun.

Ja ich glaube im Internet herumzugammeln ist ganz genauso wie Chips essen. Wenn man erst mal angefangen hat und die knisternde Tüte geöffnet ist, dann macht man so lange weiter, bis sie leer ist, man selbst ein schlechtes Gewissen hat und salzige Paprikafinger

Dabei sind Chips überhaupt keine vollwertige Nahrung. Ein Haufen leerer Kalorien die man isst wenn einem langweilig ist oder wenn man beim Filme gucken meint das Knabbern dazu gehört. Manchmal schmecken sie nicht mal, diese fettigen, pappigen Dinger.

Also spreche ich mich jetzt hier nicht akut gegen das Chips naschen an sich aus. Ab und zu so an einem gemütlichen Filmeabend, am Geburtstag oder auf einer Feier kann man sich diese sinnlose Knabberei gerne mal gönnen.

Die Betonung liegt hier auf das mal gönnen.

Wenn wir das jetzt mit dem Internetkonsum vergleichen dann ist es doch ein sinnloses Zeitvertreiben, das wir in der Regel dort tut. Fünfhundert mal sein Postfach checken, sich lustige Memes anschauen auch wenn man sie schon kennt, Fail Videos, Katzenbilder, immer die aktuellsten Nachrichten lesen oder den Klatsch und Tratsch aus den Sozialen Netzwerken durchkauen.

Eigentlich nichts weiter als leere Kalorien. Man isst es doch es bringt einen nichts.

Doch wie genau können wir das Problemchen in den Griff bekommen?
Ich teste für euch ein paar Lösungsansätze die auch beim Chips essen wirken:

1. Erst gar keine Chips kaufen = Internet abschalten

Klingt ziemlich simpel ist es auch. Internet freie Tage verdeutlichen mir immer wieder, wie unwichtig das Internet eigentlich ist. Ich brauche es nicht zum überleben, ich habe plötzlich viel mehr Zeit um was kreatives zu machen und wenn alle Arbeit erledigt ist, ich Abends alles getan habe was ich mir vorgenommen habe spricht ja auch nichts dagegen sich ein paar Chips zu krallen und ein bisschen zu surfen.

Aber ansonsten, wie wäre es mal mit den Stecker rausziehen und sich eine Pause gönnen?

2. Ein Schälchen abfüllen und den Rest gut wegsperren = Sich Zeitlimets setzten

Abschalten geht gar nicht?
Du musst deine Mails für die Arbeit nachschauen, für bestimmte Themen recherchieren und Bildmaterial und Informationen sammeln, vielleicht etwas vorbereiten und organisieren?

Dann setzte dir Zeitlimes. Ich nehme mir eine Stunde Zeit zum Recherchieren und arbeite dann mit dem was ich habe.
Oder ich schaue Morgens um 8.00 und abends um 18.00 Uhr in mein Mailfach und habe dann 30 Minuten zeit alle Mails zu beantworten…

laut dem parkinsonschem Gesetzt heißt es:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“

Will nichts anderes heißen als , wenn ich nur eine Stunde zum recherchieren habe ,dann bin ich nicht verleitet mir zwischendurch Katzenvideos anzusehen oder Affen die sich selbst in den Mund pinkeln. Dann nutze ich den Zeitraum und arbeite konzentrierter und schaffe die selbe Arbeit die ich sonst vielleicht den ganzen Tag brauche eben viel schneller.

3. Chips gegen nahrhafte Snacks wie Karottensticks tauschen = Bestimmte Seiten Speeren um nur auf den Seiten für die Arbeit zu bleiben.

Ich teste gerade den Seitenblocker Cold Turkey mit dem kann man bestimmte Internetseiten blocken-falls die Versuchung zu groß wird und die Selbstdisziplin einmal sinkt.
Einen Testbericht findet ihr dann demnächst hier verlinkt.

Und noch ein Satz den ich bei MyMonk in einem Artikel über Smartphonesucht gelesen habe:

Will ich mein Smartphone jetzt benutzen, oder will es mich benutzen?

Lässt sich natürlich auch auf das Internet oder die Chipstüte ummünzen

Will ich jetzt im Internet surfen oder lockt das Internet mich um mich zu benutzen.

Um Klickzahlen auf Facebook zu generieren, um Werbung anzuschauen, damit ich mir Kram kaufe oder Kram wünsche, den ich nicht brauche. Um mich abzuhalten vom selbst nachdenken um mich mit negativen News zu bombardieren bis ich selbst schwarz sehe.
Will ich das aus ganzen Herzen? Bringt es mich weiter?

Natürlich bring diese Frage nur etwas, wenn du bereit bist ehrlich zu antworten und mal Luft zu holen um in dich hineinzuhorchen.

Ich für meinen Teil werde jetzt bis zur nächsten Woche alle Tipps und Tricks ausführlich testen und ein Fazit hier unten verlinken!

Euch viel Erfolg bei euren Träumen!

Eure

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