Bist du ein Schablonen Mensch? – Wie du dein Kopf befreist Teil 4

Der Weg in ein freieres Leben. Adiós Schablonen!

Heute geht es endlich an die praktische Umsetzung! Juhu!

Ich mag es was konkretes zu tun zu haben. 🙂

Also bevor ich zu meinen Tipps komme wie man sich aus den Zwängen befreit nochmal kurz die Zusammenfassung was ein Schablonenmensch ausmacht:

  • Er hält sich akkurat an die Gesellschaftlichen Pflichten und Normen und lebt sein Leben Fremdbestimmt.
  • Das fängt beim eigenem Körper an ( Was muss man z.B im Büro anziehen – es wird nicht geschmatzt beim Essen und auch andere Körpergeräusche sind Tabu – jeder will dir vorschreiben ob und wo du nackt sein sollst oder was hygienisch ist – ob du dich irgendwo rasieren sollst oder nicht- ganz zu schweige von diversen Schönheitsidealen)
  • Es geht weiter bei der Arbeit ( Anwesenheistpflichten- Zeit gegen Geld tauschen Überstunden- Wann darfst du Urlaub machen ob du im Team arbeiten musst – wann du aufstehst wie dein Büro eingerichtet ist – Erreichbarkeit)
  • oder die Erziehung. ( „Das macht man nicht“- Es wird nicht auf den Tisch geklettert! – Zimmeraufräumen!- „Darum!“ „Du darfst hier nicht rennen“ „Weil ich das sage!“ Die Tapete wird nicht angemalt!- )

Regeln sind wichtig und sie geben uns Halt.

Sie bieten unsicheren Leuten eine Richtung in die es geht. Sie sind Wegweiser und schaffen ein Zugehörigkeitsgefühl. Nur mit gemeinsamen Regeln können Gruppen funktionieren.

Und ich rufe nicht dazu auf alles auf den Kopf zu stellen, aber dazu sich zu trauen auch mal den krummen Weg zu gehen und vorher einfach Nachzudenken! Mutig zu sein und sich davon frei zu machen.

Bevor ihr zu den Praktischen Typs geht eine kleine Aufgabe…druckt euch dieses Schablonenmensch aus, oder malt selbst einen und dann geht es auch schon los. Malt nach Herzenslust über, drüber, Klebt, zerknüllt, klebt Glitzer, Legos, Unterhosen drauf oder Asche und Nutella. Ganz egal was ihr mögt. Es gibt keine Regeln. Ihr wisst schon. Einfach los legen.

Yea! Sehr gut gemacht. Das war nun eine kleine Aufwärmübung. Wahrscheinlich sieht dein Bild jetzt bunt, wild und unordentlich aus. Vielleicht auch so verschmiert das ihr es eigentlich wegwerfen wollt und von vorne anfangen…Hervorragend damit hältst du ein wichtigen Denkanstoß in deinen Händen 🙂

Dein Leben ist genau wie das Schablonenpapier. Du kannst darin malen oder daneben. Du kannst deinen eigenen Stil finden oder einen kopieren und wenn es ganz furchtbar ist kannst du einen Schnitt machen und dein Leben neu gestalten. Altes übermalen und Überkleben, Risse flicken und Löcher mit Stickern verschließen.

Ihr müsst nur genau hinschauen und die Schablonen erkennen.

Wie Hier ein paar Tipps mit denen ihr gleich loslegen könnt!:

1. Erkenne Klischees, Sinnlose Phrasen und überholte Erkenntnisse

Wie: Frage stets nach dem Warum? Wenn es nur „Darum!“, heißt oder die Leute wütend werden (weil sie die Antwort nicht kennen) kannst du schon fast immer davon ausgehen das es irgendwie besser geht.

Nimm ein Stift und übermale die Linien die nicht zu deinem Leben passen

2. Frage dich: Bin ich glücklich oder geht es mir gut mit der Sache?

Wie: Kurz durchatmen und in Sich hinein fühlen hilft manchmal schon und dann fang an dein Bild um zu malen.

Benutze Farben die dir zusagen. Klebe Materialien auf die dir gefallen und nicht den anderen.

3. Nein sagen!

Manchmal hilft nur ohne zu diskutieren oder zu rechtfertigen Nein sagen. Das ist extrem schwer aber es soll eben dir gut gehen. Das ist dein verdammtes Leben. Du musst nicht alles tun. Du musst dir nicht alles aufdrängen lassen.

Ein Nein kann der Tipp Ex und das Radiergummi sein. Steh für dich ein. Du musst dein Lebensbild nicht ausstellen und niemand muss es betrachten du darfst Nein sagen!

4. Lerne Loslassen!

Gedanken die dich immer wieder Beschäftigen – nutzlose Gegenstände- Geld- den nervigen Job- anstrengende Freunde

Trau dich an die Schere mit Wellenschnitt oder normal. An den Locher und den Cutter. Schneide störende Dinge raus und benutze was neues. Manchmal ist es besser dadurch Platz für neues zu schaffen.

Stell dir nur immer wieder vor wie dein Leben gerade aussieht und erkenne die Schablonen. Und vielleicht hilft es dir wenn du dich das nächste mal über jemanden anderen Aufregen willst. Vielleicht steckt er nur zu tief in seiner Schablone fest und weiß es nicht mal.

Ich freue mich über eure Rückmeldungen und Kommentare!

Eure

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