Bist du ein Schablonen Mensch? – Wie du dein Kopf befreist Teil 1

Schablonen. Jeder kennt sie: sei es die kleinen Ausmalbilder die man auf Müslipackungen findet oder super tolle Malvorlagen mit Hasen und Schildkröten im Malbuch. Vorgefertigte Rahmen und Formen die man dann mit seinen eigenen Farben ausmalen darf. Aber weh, man malt über den Rand.

Wehe, man fügt etwas hinzu und eigentlich ist ja auch klar das die Sonne gelb gemalt wird und nicht Lila.Das gehört sich doch nicht. Dafür werden Schablonen nicht gemacht.

Sie sind dazu da, das eben alles gleich aussieht.

Ganz krass gesehen kann man das Konzept auf viele Menschen übertragen. Sie malen Tag für Tag ihre Schablonenleben aus, kleben vielleicht mal einen Sticker dazu und bemühen sich akkurat zwischen den Linien zu bleiben. Dafür wurde man schließlich schon im Kindergarten gelobt.

Ihre Schablonen sind die unsichtbaren Regeln der Gesellschaft. Die Linien die Sätze wie „Das macht man halt so“ „Das war schon immer so“ „Weil ich das sage!“ „Was sollen die andern denken?“

Als ich Angefangen habe mir zu diesem Thema Gedanken zu machen habe ich gemerkt wie unglaublich Umfangreich diese Sache ist und deshalb möchte ich daraus eine kleine Beitragsserie machen mit folgendem Inhalten:

  1. Teil 1: Ein Überblick – Worum es geht
  2. Teil 2: Die Checkliste – Wie Fremdbestimmt bin ich eigentlich?  Male ich nur Schablonen aus oder mein eigens Bild?
  3. Teil 3: Spießer v.s Aussteiger? – Warum beide Seiten ihre Vorteile haben.
  4. Teil 4: Der Weg in ein freieres Leben. Adiós Schablonen!

Vielleicht kommt ja auch noch ein fünften Teil dazu über das heutige Schulsystem könnte ich mich nämlich auch herrlich aufregen 😉

Nur schon mal vorneweg. Diese Reihe soll kein Hetze gegen „Spießer“ sein. Kein Loblied auf sogenannte „Aussteiger“ und auch keine fanatische „Ändert euer Leben“ Rede werden.

Ich möchte nur zum nachdenken anregen, damit euer innere Funken sich besser entfachen kann.

Das der Kopf etwas freier wird und ihr gelassener mit euren Mitmenschen umgehen könnt.

Schablonen Menschen werden euch oft Gegenwind entgegenbringen. Sie werden vielleicht über deine Träume lachen und hinter deinem Rücken darüber reden. Sie werden versuchen euch davon abzubringen und lieber „normale“ Dinge zu tun.

Ich bin schon oft solchen Menschen begegnet. Habe das Zucken um die Augen gesehen wenn ich ihnen erzähle, dass ich in einer Jurte leben möchte oder einfach Kunst machen.

Durch ihre Unsicherheit Neuen gegenüber werden sie engstirnig und verschließen sich andern Wegen. Mit ihnen zu reden ist oft wie eine Konversation mit einer Backsteinwand.

Ich kenne das von mir. Manchmal beharre ich auch auf etwas ohne genau zu wissen warum eigentlich.

Mittlerweile habe ich allerdings gelernt zu versuchen offener zu sein. In Frage zu stellen was mir begegnet und mir ein eigenes Bild zu malen.

Im nächsten Teil der Reihe soll es dann eine kleine Checkliste geben, damit ihr testen könnt, wie Fremdbestimmt ihr seid. Ob ihr lieber Schablonen ausmalt als neues zu erschaffen.

Ich bin schon gespannt auf eure Ergebnisse.

Eure

Lisa

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