#Arschhoch Teil 2: Überliste dein Schweinehund

#Arschhoch Teil 2: Überliste dein Schweinehund

Hier ist Teil1: finde dein Warum…

Heute geht es darum, die Seele zu entrümpeln, den Arsch hochzubekommen und uns etwas leichter zu machen. Denn Tatsache ist, dass sich im Alltag der meisten Menschen Verhaltensweisen manifestiert haben, die einfach nichts bringen und uns Energie rauben.

Bei mir ist es das Email Postfach, das ständig gecheckt wird. Bei andern das Smarthohn auf das bei jeder neue Nachricht sofort ein Blick geworfen wird. Der nächste steckt immer wieder im Feierabendverkehr und regt sich auf.

Wahrscheinlich kennt ihr die guten Ratschläge wie ihr Zeitfresser bekämpft. Dazu sprießen Blogbeiträge aus dem Boden wie Pilze. Es geht meistens darum innezuhalten und zu reflektieren ob es sinnvoll ist was man da gerade macht. Bin ich ein riesen Fan von. Allerdings verpasst man oft den Moment und daher habe ich heute eine andere Taktik für euch, die hilft eure Gewohnheiten zu umgehen und dazu noch mit positiven Dingen zu ersetzten.

Fakt ist, der menschliche Verstand ist ein Fan von bequemlichkeit und Abkürzungen und nimmt gerne den leichtesten Weg. Das nennt man den Schweinehund.  Also machen wir es uns doch einfach schwerer die Dinge zu tun die uns von aktiv sein und Funkenzünden abhält und leichter was uns voran bringt!

Ich zum Beispiel, hab zuviel Zeit vor dem Computer gesessen. Also habe ich den bequemen Bürostuhl rausgeworfen und mir ein grässlichen unbequemen Klappstuhl aufgebaut. Da stehe ich freiwillig alle halbe Stunde mal auf, um die schmerzenden Glider zu strecken, oder schreibe im Stehen weiter.

Wenn ich abschweife und im Internet Lande, ist das Erste was mir angezeigt wird nicht mehr das Postfach, sondern die Babbel Seite wo ich spanisch lerne. So lerne ich jetzt lieber Sprachen, als mir Katzenvideo anzuschauen.

Wenn du dir vornimmst, weniger fernzusehen versteck die Fernbedienung weit weg von Sofa. Lege stattdessen ein Buch, was du lesen willst, auf dein Lieblingsplatz. Oder die Gitarre samt Noten….

Ihr könntet das Handy oben auf dem Schrank platzieren anstatt es in der Hosentasche zu tragen und müsstet jedes Mal aufstehen und euch strecken um es zu bekommen. Und Bewegung tut uns gut.

Wie wäre es das Postfach- Facebook, Twitter und Co mit ultralangen komplizierten Passwörtern auszustatten, die jedes Mal eingeben werden müssen…

Die ablenkenden Zeitschriften und Zeitungen unter einem Krug wasser zu platzieren und jedes Mal ein Glas trinken bevor gelesen wird.

Wenn euch die dreckige Küche dauernd stört- sortiert mal kräftig an Tellern und soweit aus- wenn weniger drin ist in der Küche, ist es schneller aufgeräumt. Mal ehrlich eigentlich reichen doch zwei Teller pro Person im Haushalt. Gleiches gilt für Tassen und Co.

Werdet kreativ! Erkennt eure Zeitfresser und energieraubenden Verhaltensweisen und baut euch Hindernisse! Verschenkt überflüssigen Kram in eurem Leben und entrümpelt eure Seele um mit leichterem Gepäck zu laufen!

„Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.“
Ajahn Chah

Eure,

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