#Arschhoch Teil 1: Dein Warum finden

Heute starte mal wieder eine kleine Beitragsreihe, die ich einfach #Arschhoch nenne.
Es geht darum endlich los zu legen und in die Pötte zu kommen. Geplant sind 4 Beiträge die Schwung in dich bringen und dein inneres Feuer anfachen wie eine frische Briese!

Heute kümmern wir uns um etwas sehr Grundlegendes. Dein Warum!

Warum stehst Du morgens eigentlich auf? Warum verlässt du die warmen Decken und bequemen Kissen? Die Sicherheit eines kuscheligen Bettes? Und warum sollte sich jemand dafür interessieren? Was ist es das dein Leben hier auf Erden sinnvoll macht?

Ohne Warum lebst Du planlos vor dich hin. Lenkst dich mit Kleinigkeiten ab, anstatt zu leben. Schaust in die Glotze, jammertst, dass die Welt schlecht ist, bleibst im Bett liegen und verschläfst sein Dasein einfach wie ein Murmeltier. Du sagst vielleicht von dir selbst das du halt faul bist und nichts dafür kannst. Oder Du redest immer nur davon was dein großer Traum ist. Das du die Welt bereisen willst, das du ein Laden auf machen möchtest, ein Buch schreiben … aber trotzdem kommst du nicht vorwärts.

Diejenigen, die ihr “Warum” kennen, stehen gerne morgens auf, um los zu legen. Sie haben die Fähigkeit, die Menschen um sie herum zu inspirieren. Das Warum ist ein leuchtendes rotes Funkenband, eine Fackel! Es treibt uns an!
Und wenn du dein Warum noch nicht kennst, ist es höchste Eisenbahn es zu finden! Dir zuliebe. Denn du darfst nie vergessen, dass du der Hauptdarsteller in deinem Leben bist.

Bevor es losgeht noch ein wichtiger Hinweis. Dein Warum ist nicht das Ziel in deinem leben!
Sondern der Weg dorthin. Der Sinn in deinem Leben!

Ein Beispiel für ein falsches Warum:

Warum schreibe ich Bücher? Um reich und berühmt zu werden wie J.K. Rowling und davon leben zu können.

Dieses Warum hatt keine Power. Denn es ist eigentlich nur ein Ziel. Ein unrealistisches noch dazu.

Ein gutes Warum hingegen klingt so:

Warum schreibe ich Bücher?: Um Samen der Hoffnung in Köpfe zu pflanzen und Funken zu stiften. Um Welten zu erschaffen in die der Leser Abtauchen kann, um alles zu vergessen. Und um eine Stimme zu sein, die mir in direkten Gesprächen oft fehlt. Um die Leute zum Lachen zu bringen, denn Lachen vertreibt Schmerz und Einsamkeit, die ich beide gut kenne. Weil die Welt oft so grau und geregelt wirkt, dass ich mit Farbe und Wörtern etwas machen möchte.

Legen wir los und wir sieben nach und nach dein Warum heraus.

Schritt 1:
Schnapp dir Stift und Zettel und schreibe alles, alles, alles auf, was dich begeistert, was dich fasziniert, was vielleicht schon deine Leidenschaft ist, was ein Talent von dir ist, ein Hobby, was dich berührt, wenn du es siehst.

Ich bin auf 50 Punkte gekommen, bietet jemand mehr? 😉

Schritt 2:
Markiere dir jetzt auf deiner Liste, die Punkte bei denen du die Zeit vergisst, wenn du dich mit ihnen beschäftigst. – wonach fühlst du dich, wie elektrisiert? Was bringt dein Feuer zum Leuchten? Wovon könntest du stundenlang reden?

Das kann vieles sein: Bücher lesen, Reiten, Kochen, über Politik reden, schreiben, Stricken, Tee trinken, am Auto schrauben, Nudeln gegen die Wad werfen …

Schritt 3:

Falls du noch nicht weißt was dein großer Traum im Leben ist, was für ein Feuer in dir brennt versuche jetzt aus den markierten Punkten, ein paar Ideen für ein Ziel zu finden.

Falls du dein Traum kennst denke jetzt an ein Warum und schreibe es auf!

Worauf du achten solltest:

• Dein Warum sollte nie von außen kommen ( Weil mein Mann gesagt hat, ich soll mehr Sport machen …)
• Je länger und detaillierte deine Antwort desto besser!

Wenn dein Ziel ist, ein bekannten Bücherblog zu führen weil dich das lesen fasziniert, dann könnte dein Warum sein, weil du andere für eine bestimmte Art von Büchern begeistern möchtest. Zum Beispiel mit starken Mädchen als Hauptcharakteren vielleicht, weil du selbst in der Schule gemobbt wurdest und ander Mädchen auf solche Bücher hinweisen willst und ihnen Mut machen.

Wenn dein Ziel ist eine Weltreise zu machen, dann könnte dein Warum sein, weil du fremde Kulturen kennen lernen möchtest und durch ein Buch, ein Blog, Fotos oder Reiseberichte ander Menschen davon erzählen möchtest, wie es in andern Ländern aussieht. Vielleicht weil dir ein offenes Miteinander und Verständnis wichtig ist, weil du früher ausgegrenzt wurdest.

Geh richtig in die Tiefe. Nimm dir ruhig Zeit dafür und sei ehrlich mit dem Warum.
Die Belohnung ist ein Schlüssel zu deinem Herzen.

Ich freue mich über eure Gedanken!

Eure,

4 thoughts on “#Arschhoch Teil 1: Dein Warum finden

  1. Niels says:

    Spannende Sache!
    Bis vor Kurzem dachte ich, dass ich mein Warum kennen würde. Jetzt möchte ich das nochmal für mich abklären. Deine Anleitung probiere ich dafür gleich aus!
    Danke für den Input!

    Antworten
  2. Andrea says:

    Liebe Lisa

    Eeendlich bin ich auf deine Seite gestossen….
    gestern erst, weil ich etwas zum Thema: Das Warum finden, suchte.

    Wow… ein RIESIGES Kompliment!!!
    WIE Du und WAS Du schreibst, ist außergewöhnlich!!
    Und HILFT Aussergewöhnlich!!! (Mir jedenfalls.)

    Ich las xxx vers. Bücher, Artikel, Ratschläge usw. über wie erreicht man Ziele usw. (Persönlichkeistentwicklung gehört u.a. zu meinen Hobbys…seit 30ig jahren.)
    und.. .. Im Ziele setzen bin ich richtig gut… 😉 ;-(
    NUR
    hat mir für’s LEBENSZIEL immer etwas gefehlt…
    etwas GRUNDLEGENDES!!!
    (besonders in Zeiten wo es so richtig ans eingemachte geht…
    wird es ja erst so richtig schwierig, dran zu bleiben)

    und das…
    Liebe Lisa
    HABE ICH BEI DIR gefunden!!!!! WOW…welche Erleuchtung und Freude!

    deine 4 Artikel :
    -übers WARUM…
    -wir müssen uns auf den weg machen…. 1-3

    welche Freude herrscht gerade in meinem Inneren,
    unglaublich wie einfach und treffend du es auf den Punkt bringen kannst.

    Jetzt mache ich mich in aller Ruhe an die Arbeit und es werden vielleicht mehr als 50ig warum’s…;-)) wer weiss. Schmunzel

    Danke Lisa, Danke, danke dass es dich gibt.

    in Liebe andrea

    Antworten
  3. Andrea says:

    PS:

    Übrigend’s der Satz:

    Dein Warum ist nicht das Ziel…sondern der Weg zum Ziel (der Motor, die Zündung…;-)
    war der 1. Auslöser und die weiteren 5-6 Auslöser folgten, um zu begreifen , um was es im Leben WIRKLICH GEHT!

    Danke, Danke, Danke
    andrea

    Antworten

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