5 Kreativitätsübungen die dir auf die Sprünge helfen

Heute mal locker flockig ein paar Tipps zur Kreativität. Es geht also um das bunter sein und hilft euch vielleicht auf die Sprünge wenn ihr noch nicht wisst wie ihr eure Ziele formulieren wollt oder den inneren Funken entfacht.

Im Grunde ist das mit der Kreativität ganz einfach „Creare“ bedeutet übersetzt „schöpfen“. Das heißt man erschafft etwas ganz neues.

Zum Beispiel ist das ausmalen von Mandalas nicht besonders kreativ. Es sei denn, du malst deine Mandalas mit Kerzenwachs aus, rasierst sie auf den Bauch deines Pferdes oder benutzt sie als Schablone für deinen Pfannkuchenteig.

Etwas Neues kreieren… den meisten Menschen fällt es nicht so leicht weil man schnell denkt, das hat es doch schon alles gegeben. Und warum immer das Rad neu erfinden?

“Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat.” Albert Einstein

Ich finde die Antwort ist ganz einfach, zum einen würde es ohne den kreativen Schöpfergeist kein Fortschritt mehr geben. Alles verharrt und läuft immer in denselben Bahnen. Nur nichts Neues ausprobieren. Schön beim Alten bleiben. Das hat eine Menge mit Angst zu tun. Weil man entweder auf die Nase fallen kann oder ausgelacht wird.

Doch wenn man diese Hürde erst mal genommen hat, kann man sich dran setzten und anfangen befreit zu handeln. Altbekannte Dinge neu kombinieren! Zum Beispiel mit einem Fahrradreifen durch Reibung ein Feuer entfachen. Ein Papierkorb umdrehen und als Stuhl benutzten, den Frühstücksteller zerhauen und mit den Scherben ein Bild legen… das sind alles kreative Handlungen. Auch mit Wörtern kann man eine Menge anstellen.

Und wie hilft dir das?

Ganz einfach wenn dein Kopf erst mal dran gewöhnt wird neues zu erschaffen und zu kombinieren, kommt es auch in anderen Lebensbereichen in Fahrt. Dein Gehirn will Beschäftigung und durch die 5 folgenden Übungen kommt dein Gedankenkasten in Schwung.

1 Die Schreibflut

Die effektivste Übung um erst mal den Kopf frei zu bekommen. Du nimmst ein Blatt Papier und Old School ein Stift und fängst an zu schreiben. Egal was.

Was auch immer dir durch den Kopf geht. Alles ist erlaubt ,selbst die Rechtschreibung zählt hier nicht. Einzige Regel: du darfst nicht aufhören bis das Blatt vollgeschrieben ist. Schreib schnell und ohne Zensur. Ich sage dir in deinem Kopf spuckt allerhand merkwürdiges Zeug herum und man ist verwundert was da alles ans Tageslicht kommt. Erleichternd ist es auf jeden fall.

2. Was wäre wenn Fragen.

Ziemlich simpel aber effektiv. Schreibt euch diesen Satzanfang auf und lasst einfach die Gedanken kreisen.

Was wäre wenn… Obst Flügel hätte?

Was wäre wenn… ich einen Regenbogen in Taschenformat hätte?

Was wäre wenn… ich die Fähigkeiten eines Chamäleons hätte?

Was wäre wenn… Kinder aus Kokosnüssen geboren werden?

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Jetzt fallen mir schon direkt ein ganzen Haufen verrückter Geschichten ein und Zeichenmaterial ist auch dabei 😀

3. 100 Dinge

Das klingt nach einer Menge aber es ist machbar. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe 100 Begriffe zu dem Thema auf, das dir im Kopf herum geht. Zum Beispiel das Wort Funken:

1. Feuer 2. heiß. 3 Wunderkerze. 3 Feiern, 4. glühen. 5 Freude. 5. Nachthimmel, 6. aufstoben. 7 Holzscheit. 8 Funkenregen. 9 Schweißen. 10 Schutzbrille. 12 Brandloch, 13 Zunder 14 funkeln 15 Antrieb 16 Leidenschaft 17 knistern 18 orange 19 …

Im ersten Moment klingt es unmöglich, doch wenn man mal angefangen hat flutscht es nur so.

Sinn der ganzen Sache? Zum einen zählt die Selbstbestätigung( He ich hab ja doch was zum Thema im Kopf ! ) zum anderen, warum nicht welche der Hundert Wörter neu Kombinieren? Schon mal was von einer Funkelfeier gehört? Der Leidenschaftsschutzbrille? Die Knisterkerze? Mit den neuen Wörtern kann man dann einiges anstellen: Songtexte schreiben, Produkte erfinden, Gedichte schreiben Kinder zum Lachen bringen…

4. Wörter verknoten

Am besten hat man hier ein Partner. Jeder bekommt zwei Papierstreifen und schreibt so viele Wörter zu einem Thema auf, wie auf den Zettel passen. Dann werden die Zettelchen aneinander gehalten und ganz neue Wortkreationen kommen zu standen. Die Lobkanne, der Heulspiegel, die Henkerstube oder der Wolkenmaler. Die Ideenhütte, der Schildsender, der Bogenstrudel und die Lochtuba… viele solcher Begriffe findet ihr in meinen Büchern! Einfach mal testen!

Das stärkt die Fähigkeit im Dinge kombinieren.

5 Was ist, was ist..?

Ein furchtbar tolle Reimspiel das einen regelrecht Bilder in den Kopf malt. Das habe ich übrigens aus dem Buch 10 Minuten Dings gelernt. Zuerst schreibst du dir Wahllos ein paar Begriffe auf, zum Beispiel Träume, Funken, Leben, Gnu, Brotkorb. Dann sagst du vor dich her : „Was ist, was ist mit dem…“ und hier setzt du das Wort ein was auf deinem Zettel steht. Und dann kommt spontan ein Antwortsatz darauf ohne lange nachzudenken….

Was ist was ist mit den Träumen?

Sie wachsen da drüben auf Bäumen

Was ist was ist mit den Funken?

Sie leuchten dir, bist du versunken.

Was ist, was ist mit dem Leben

das würde so gerne schweben

Was ist, was ist mit dem Gnu?

Das kaut seine roten Schuh!

Was ist, was ist mit dem Brotkorb?

Das fliegt in dem Ballon fort.

Vielleicht nicht die tollsten Reime, aber Auslöser für Geschichten und Bilder die im Kopf entstehen.

Das ist Training für die Fantasie!

Am besten probierst Du es gleich aus! Einfach das Gehirn mal wieder ein kleinen Kreativschub geben.

Ihr könnt gerne neu erfunden Wörter oder Ideen in den Kommentaren posten. Ich freu mich von euch zuhören!

Bald gibt es auch noch mehr Techniken und Übungen, ich hab da noch ein paar in petto, dann mit viel Farbe anstatt Wörtern  😉

Liebe Grüße,

Lisa

1 thought on “5 Kreativitätsübungen die dir auf die Sprünge helfen

  1. hZkG2Zu says:

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