Schluss mit Sodbrennen auf der Seele

Neulich habe ich eine tolle Postcast Folge bei MyMonk gehört…

„Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Du die 100-prozentige Verantwortung für Dein Tun übernimmst“

dieses Zitat von Dante hat mich direkt in eine schwere grüblerische Phase gestoßen, den immer wieder erwische ich mich selbst dabei, wie ich lieber stundenlang innere schwelende Monologe führe und darauf zu warten das etwas passiert (Wäre ja auch zu schön, wenn der Abwasch sich von selbst macht, das gesunde Essen mir von selbst in den Mund springt und im nächsten Augenblick ein Koffer voll Geld vom Himmel fällt damit ich mir Arbeitsmaterialien leisten kann. Oder etwas anders zu Essen als Kartoffeln)

100% Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, klingt einleuchtend und wie eine Zauberformel mit der man alles erreichen kann, weil man sich bewusst den Aufgaben stellt. Gemischt mit einem Hauch liebevoller Achtsamkeit um wahrzunehmen was einem eigentlich so stört und wie ein Himbeerkorn zwischen deinen Zähnen steckt, klingt es nach einem Masterplan, mit dem ich die Welt erobern könnte.

Allerdings: Sehr schwierig kommt es mir vor, diese 100 % Verantwortung mit einem Schlag durchzusetzen. Man wird ja doch bequem mit der Zeit auf seinem Sessel voller Ausreden und die Füße auf dem Kissen der Schuldzuweisung gebettet. Die Schubladen mit den Ausreden sind gut gefüllt. Sinnvoller wäre es, wohl mit kleinen Schritten anzufangen, um sich selbst zu übertölpeln.

Ich habe also in mich hinein gehört und immerhin 4 Baustellen gefunden die mir immer wieder wie Sodbrennen auf der Seele liegt. Vier Dauerbrenner sozusagen:

Nummer 1: Die zwanzig Kilo Übergewicht auf meinen Hüften.
Nummer 2: Innere Ordnung durch Meditation + äußere Ordnung.
Nummer 3: Soziale Beziehungen
Nummer 4: finanzielle Unabhängigkeit.

Das sind ganzschöne Brocken. Aber wie gut das das Jahr noch vier Monate hatt, den so kann ich jedem Problem mal versuchsweise 100% Verantwortung schenken.

Wenn ich also bis jetzt gerne gejammert habe bei Punkt eins, weil gerade kein Geld für täglich viel Biogemüse da ist und ich verzweifelt Weißbrot mit Marmelade esse, weil das gerade da ist, dann bemühe ich mich jetzt Nein zu sagen, mir meine Suppe zu strecken oder einfach an solchen Tagen mehr Sport zu machen.

Auf dem Papier klingt das gerade auch ziemlich einfach ob ich das morgen auch noch so sehe weiß ich nicht. Das Einzige was da hilft, ist eine Dokumentation der 30 Tage. Und ich bin echt disziplinlos, wenn es darum geht 30 Tage lang etwas hintereinander zu machen. Aber jetzt wo ich die 100% Verantwortung darüber habe, kann ich ja ein ernstes Wörtchen mit mir selbst reden.

Zumindest habe ich direkt beschlossen eine Runde Rad zu fahren wenn heute abend gegrillt wird. Und aller Anfang beginnt mit einem Schritt.
Mehr von meinem Fortschritt nächsten Sonntag!

Wie sieht es mit euch aus?
Habt ihr Bereiche, in denen ihr auch vor der Verantwortung drückt? Wo euch der Ärger über etwas wie Sodbrennen auf der Seele liegt?

Ich bin gespannt davon zu hören!

Eure,

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